Rückrunde bringt die ultimative Entscheidung – Zurück zu den Wurzeln oder Anfang – Gamshurster Fußballer in einer schwierigen Phase – Jugend als Vorbild – FV Gamshurst zieht bei der Winterfeier eine gemischte Zwischenbilanz und ehrt treue Helfer

Die ehrenamtlichen Helfer standen bei der Winterfeier des FV Gamshurst im Mittelpunkt.

Am Wochenende lud der FV Gamshurst Mitglieder, Freunde, Sponsoren, Trainer, Betreuer, Fahrer, Schiedsrichter, Spieler und Festhelfer zu seiner traditionellen Winterfeier in die von Astrid Wiegert und Margarethe Brunner fein dekorierte Turn- und Festhalle ein. Rund 120 Personen waren der Einladung gefolgt und bildeten somit auch einen würdigen Rahmen, da Vorsitzender Manfred Weingärtner an diesem Abend verdiente Mitglieder und „fleißige Lieschen“ im FVG ehrte.

Mit der Winterfeier sollte den ehrenamtlichen Helfern, Trainern und Betreuern Danke gesagt werden, erklärte Manfred Weingärtner, und meinte damit Personen, die nicht wie die Spieler regelmäßig in der Tagespresse auftauchen, sondern im Hintergrund arbeiten und wichtige Dinge still und leise verrichten. Eingeladen hatte der Förderverein des FV Gamshurst an der Spitze deren umtriebiger Vorsitzender Michael Kaiser, der eine reich gefüllte Tombola organisiert hatte. Die Bewirtung übernahm in bewährter Weise die Landjugendgruppe Gamshurst.

Vorsitzender Weingärtner begann seine Laudatio auf die ehrenamtlichen Helfer mit einem Zitat von Albert Einstein: „Wenn´s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs Neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht“. Naja, der FV Gamshurst macht derzeit recht intensiv mit dem zweiten Teil des Einstein-Zitates Bekanntschaft. Die Negativserie der ersten Mannschaft (Kreisliga A) hat weiterhin Bestand und es muss ein Wunder geschehen, wenn wir den Abstieg in die Kreisliga B noch verhindern können, so Weingärtner. Aber es gibt beim FVG nicht nur den Seniorenbereich, der für einen erfolgreichen Verein als Parameter dient. Unter der Leitung von Jürgen Kropp hat der Jugendbereich an Quantität und Qualität zugenommen. Die Teilnehmerzahl der Minis hat sich verdoppelt und der Trend hält an, so Vorsitzender Manfred Weingärtner. Mit zwei Jugendmannschaften wurde die Herbstmeisterschaft errungen. Auch das ist für den Verein wichtig, vor zwei Jahren wurde ein straffer Sparkurs eingeleitet, in allen Bereichen nicht nur bei den Senioren, so der Vereinschef. Dadurch hat sich die wirtschaftliche Lage deutlich verbessert, „wir schreiben wieder schwarze Zahlen“.

Anschließend dankte Weingärtner denen, die das „Vereins-Schiff“ über Wasser halten. Allen voran Moni und Uwe Koch, eigens aus Hamburg angereist, immer dabei wenn es am Acherner Stadtfest am FVG-Stand um Fische geht. Zwei, die auch selbständig und ohne Eigennutz handeln sind Reinhold Heinze und Erich Pasenau, das Sportgelände, Werbepartner auftreiben oder Schilder montieren liegt in den Händen dieses engagierten Duos. Wichtig sind beim FVG die Schiris, Christoph Baumert und Angel Costa sind fast jedes Wochenende unterwegs. Mit Manfred Volz ist ein Urgestein in der laufenden Saison eingestiegen und unterstützt Trainer Marcus Ehrmann. Eine Institution ist Martin Koch, seit über 30 Jahren organisiert er selbständig den Sanitätseinsatz und führt alle Malerarbeiten beim FVG durch. Und noch ein „Großer“ in der mittelbadischen Fußballszene, er misst ein Meter fünfzig, leistet aber „Großes“ als Linienrichter, Mannschaftsbetreuer und treue Seele im Verein das ist „Postler“ Marco Jung. Aus den Händen von Weingärtner erhielten alle Geehrten ein Wein- bzw. Blumenpräsent.

Foto: R. Brunner

Für ihr besonderes Engagement im und um den FV Gamshurst wurden engagierte Helfer geehrt, von links der Vorsitzende des Fördervereins Michael Kaiser, Manfred Volz, Erich Pasenau, Vorsitzender Manfred Weingärtner, Moni Koch, Uwe Koch, Reinhold Heinze.

 


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